Schwedische Ofenkartoffeln

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwedische Ofenkartoffeln
Kategorien: Ausprobiert, Beilage
Menge: 6 Portionen

Zutaten

   Gut 2 kg gleich große, fest kochende Kartoffeln
   -- mit dünner Schale (möglichst kleine Exemplare)
45Gramm Butter
5Essl. Olivenöl
   Grobes Meersalz

Quelle

 Nigella Lawson
 Verführung zum Kochen,; Dorling Kindersley
 ISBN 3-8310-0655-5
 Erfasst *RK* 19.11.2006 von
 Max Thiell

Zubereitung

Für größere Kartoffeln den Backofen auf 210 °C vorheizen, für kleinere auf 200 °C.

Die Kartoffeln nacheinander auf einen Holzlöffel legen - wie ein Ei beim Eierlauf - und in 3-mm-Abstanden quer einschneiden. Anschließend einen Bräter oder eine ofenfeste Form auf den Herd stellen und Öl und Butter dann heiß werden lassen.

Die Kartoffeln mit den aufgeschnittenen Seiten nach unten hineingehen und gut im heißen Fett wenden. Anschließend etwas von der Öl-Butter-Mischung in die Einschnitte träufeln. Jede Kartoffel großzügig mit Salz bestreuen, dann die Form in den Ofen stellen.

Große Kartoffeln brauchen etwa 1 Stunde und 10 Minuten, bis sie gar sind. Testen Sie gegen Ende dieser Zeit, ob sie weich sind oder ob Sie noch 10 Minuten Garzeit zugeben sollten. Für kleine Kartoffeln durften 40 Minuten ausreichend sein.

Die fertigen Kartoffeln auf einer vorgewärmten Platte anrichten und servieren.

Wenn es richtig schwedisch zugehen soll, gibt es bei mir dazu Senflachs (Seite 97) und Rote-Bete-Salat (Seite 54). Aber eigentlich passen sie zu fast allem. Dies hier sind sozusagen Bratkartoffeln am Stück. Die Kartoffeln werden dafür eingeschnitten und dann in einer Butter-Ol-Mischung gerostet. Ich verwende für dieses Gericht am liebsten kleine fest kochende Kartoffeln. Gegenüber großen Knollen haben sie den Vorteil, dass die Garzeit kurzer ist, und den Nachteil, dass die Zubereitung langer dauert. Viele kleine Kartoffeln einzuschneiden ist eben ein etwas mühsameres Unterfangen. Doch wie groß die Kartoffeln auch sind: Auf keinen Fall dürfen Sie sie durchschneiden. Die einfachste Art, das zu vermeiden: Legen Sie sie beim Schneiden in die Mulde eines Holzkochloffels in der passenden Große. Der Rand des Eoffels (hoffentlich drucke ich mich jetzt verstandlich aus!) macht es unmöglich, dass das Messer die Unterseite der Kartoffel erreicht. So können Sie partout nichts vermasseln, selbst wenn Sie es vorhatten. Natürlich können Sie die Kartoffeln schälen, wenn Sie wollen. Ich persönlich finde das überflüssig. Und falls ich kleine, saubere, glanzende Exemplare erwische, schrubbe ich sie nicht einmal.

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